Monterosso al Mare

Westlich des Ortes befindet sich die Siedlung Fegina, die jüngeren Ursprungs ist (ungefähr 1900). Sie liegt zwischen dem Felsvorsprung Mesco und dem Hügel der Cappuccini. An ihrem östlichen Ende finden wir einen kleinen Hafen, der von steinernen Häusem umrahmt ist. Eine imposante Skulptur aus Zement dominiert eine Einfahrt. Diese Skulptur stellt Neptun dar und wurde um 1910 von einem gewissen Arrigo Menerbi aus Ferrara erbaut; in der Umgangssprache wird sie „il Gigante“( der Riese) genannt. Heute ist der kleine Hafen Sitz des Segelvereins mit Segelschule und auch winterliche Zufluchtsstätte der Fischerboote.

Wenige meter Hinter dem Giganten, auf de Strasse, die zum Mesco-Felsvorsprung führt, finden wir de Villa, die dem Dichtert Eugenio Montale, Literaturnobelpreistäger 1975, gehörte. In dieser Villa mit einem zum Meer neigenden Garten mit Zitronenbäumen, entstand 1925 das grosse dichterische Werk“Ossi di Seppia“:

„Mittäglich ruhen, blaß, in dich gekehrt, an einer Mauer, die von Glut verzehrt, lauschen, wie zwischen Pflaumbaum und Gatter die Amsel schnalzt, raschelt die Natter“

Zurück auf der Promenade gehen wir nach Westen und finden zu unserer Linken die kleine Barockkirche, die der S. Maria Nascente (Maria Geburt) gewidmet ist. Auf der rechten Seite führt ein langer Strand aus feinem Sand bis zur Klippe des „Ma Passò“, schliesslich erreicht man die kleine Halbinsel, die die Siedlung Fegina vom Zentrum des historischen Dorfes trennt.

Steil über dem Meer steht der TORRE AURORA, ein imposanter Bau aus Stein, der im XVI. Jahrhundert erbaut wurde, um das Dorf vor den Angriffen der sarzanischen Piraten zu beschützen. Auf der linken Seite führt uns eine lange Treppe zum Hügel der Kapuziner, wo wir, in einer Lage mit herrlichem Ausblick, zu dem CONVENTO DEI CAPPUCCINI ( Kapuzinerkloster) gelangen. Er wurde im XVII. Jahrhundert erbaut und hat eine wertvolle Fassade. Im Inneren befinden sich kostbare Gemälde von Cambiaso, Bernardo Castello, Bernardo Strozzi und eine herrliche Kreuzigung, die der Schule Van Dyck zugeschrieben wird.

Falls der Pater Guardian anwesend ist, kann man ihn bitten, einen Blick auf den CHIOSTRO ( Kreuzgang) und den ORTO del PARADISO (Paradiesgarten) zu werfen. Von dort aus geniesst man eine unvergessliche Aussicht auf die Bucht.

Zu den Füssen des Hügels befindet sich, zwischen Hafen und Strand, das CENTRO STORICO, der alte Dorfteil. Der Hafen bietet Fischerbooten und touristischen Fähren Schutz.Am Strand ragt die Klippe CORONE hervor – sie war ein wichtiger Bewachungs – und  Verteiidiungspunkt während des ersten Weltkrieges. Hinter dem Dorf liegt das Tal des Morione mit entzücjenden Zitronenhainen, und  auf der westlichen Seite da CASTRUM MEDIOEVALE (mittelalterliche Burg) mit seinen Überresten und antiken Mauern, die man auf dem Hügel des Friedhofes dei HI. Crisofero sehen kann.

Wenn mann vom Platz aus durch das Dorf spaziert, stossen wir auf die Loggia des Pfarrhauses und dahinter auf die Ofarrkirche S. GIOVANNI BATTISTA. Der Bau wurde im XIII Und XIV. Jahrhundert zunächst im ligurisch-gotischen Stil begonnen und später im Barock vollendet. Sie besteht aus drei Schiffen und hat eine sehr wertvolle Fassade mit einer grossen Rosette über dem spitzbogigen Tor und der Lünette in der sich ein Fresko der Taufe Christi befindet. Der hohe, zinnengekrönte Glockenturm, aus dem XV. Jahrhundert, wurde auf einem älteren Spähturm arbaut; besonders interessant sind die kleinen zweibogigen Fenster. Auf der rechten Seite der Pfarrkirche sieht man das Oratorium der MORTE ED ORAZIONE, in der das Standbild des HI. Antonius Ababte aufbewahrt wird, das, wie erzählt wird, aus einem zerstörten Koster, das auf dem Felsvorsprung Mesco stand, stammt. Das Oratorium ist heute der Sitz der CONFRATERNITA DEI NERI („Brüderschaft der Schwarzen“). Wenn man weiter dem kleinen „carruggio“ nach Norden folgt, erreicht man den ältesten Teil des Dorfes mit niedrigen Unterführungen un Häusern aus Kiesel – und Natursteinen gebaut. Rechts, in einer kleinen Gasse, die zu Obstgärten führt, finden wir das Oratorium von S. Croce, Sitz der CONFRATERNITA DEI BIANCHI („Brüderschaft der Weissen“).

Cinque Terre

Im extreme Osten der ligurischen Riviera haben sich durch Natur und Geschichte, versteckt und beschützt in kleinen Einbuchtungen , kleine Dörfer entwickelt, die „Cinqueterre“, gennant werden. Eine Landschaft, in ihrer Art einzigartig auf der Welt, die seit 1998 als Schatz für die Menschheit unter dem Schutz der UNESCO steht.

Eine Zusammenstellung wertvoller Mosaiken mit tausenden Farbschattierunngen und alten Häusern in den typiscen Farben, die auf steil über dem Meer stehenden Felsen oder auf eigenartigen, steilen Hügeln stehen , als ob sie den Himmel berühren wollten  führen uns zum Anblick der „terrazzamenti“ (Terrassierungen), “Füllerde, die von Trockenmauern aus Steinen festgehalten wird”.

Es ist eine Arbeit des Menschen, die sich in der Urgeschichte verliert. Ein Mensch, der heir lebt, ist gewohnt, mit der Mühseilgkeit des sich Bewegengs auf schwindelerregenden Felsen oder auf steilen Hügeln zusammenzuleben, und der, um zu überleben, den Raum “klauen” mußte. Bäurliche Ingenieurwerke, Werke, die wir als “Architektur des Bodens” bezeichnen können, und die es ermöglicht haben, Raum für den Anbau von Weinreben, Oliven und Fruchtbäumen zu gewinnen. Eine Landwirtschaft, die in der Lage war, das Leben der ansässigen Bevölkerung zu ermöglichen, ist, zusammen mit der uralten Fischereikunst im unverseuchten Meer, die große Stärke dieser Gegend. Aus dieser Stärke erhalten wir, nicht ohne tausend Opfer, den beümten Weißwein “CINQUETERRE, heute wom Warenzeichen d.o.c. geschützt, oder den “SCIACCHETRA”, den Likörwein, der zur Zeit des alten römischen Reichs als Wein der Götter bezeichnet wurde, das OLIVENÖL mit besonderem Wohlgeruch und Säureinhalt und auch die bekannten SARDELLEN.

All dies hat den Ureinwohnern gedient, um uns heute eine Landschaft seltener Schönheit und mit besonderem naturalistichen Interesse zu schenken: Die CINQUETERRE. Die Schaffung des “PARCO NATURA” (Naturrpark) und des “PARCO MARINO” (Meerpark), für neue und nicht zufälling hier her gekommene Besuncher, bietet Ihnen die Möglichkeit, wundervolle Ausflüge auf dem Meer oder im Gebirge zu machen, herrlich in der Ruhe der Klippen, die nur durch das Brechen der Wellen gestört wird, herumzulungern, gemütlich durch die “CARRUGGI” (typische liguorische enge Gassen) zu spazieren um persönlich Handwerkertätigkeiten, alte bäuerliche und seemännische Arbeiten aufzuspüren, oder auch nur um einen Tisch zu finden, wo man Sardekken und Wein der CINQUETERRE kosten und schmecken kann.

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